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Projekt
Namen-Jesu-Kirche (ehem. Jesuitenkirche)
Bonn | 2008 - 2012
Bauherr
Land NRW Ministerium Bauen und Verkehr
vertr. durch: Bau- u. Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) _ NL Köln
Architekt
Detlef Stephan Architekten _ Köln
Leistungen
Tragwerksplanung
Fachbauleitung
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Namen-Jesu-Kirche (ehemalige Jesuitenkirche)

Die Namen-Jesu-Kirche befindet sich in der Bonngasse in Bonn. Die Kirche wurde zwischen 1686 und 1717 im nachgotischen Baustil errichtet, der auch barocke Elemente aufgreift. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die komplette Erneuerung des Daches und die Sanierung der beiden Türme, Nord- und Südturm einschließlich des Glockenstuhls, sowie der Westfassade.

Dachkonstruktion

Im alten Dachstuhl über dem Langhaus, dem Seitenschiff und dem Chor wurden eine hohe Kontaminierung als Folge von Holzschutzmaßnahmen und statische Mängel an der Holzkonstruktion festgestellt. Dies hatte zur Folge, dass der vorhandene Dachstuhl nicht saniert, sondern erneuert werden musste. Der Aufbau erfolgte im Schutze von Notdächern, die innerhalb des bestehenden Dachstuhls eingebaut wurden.

Türme und Glockenstuhl

Die beiden barocken Turmschäfte wurden mittels Zugankersystemen stabilisiert. Der Südturm musste für die dynamischen Beanspruchungen der neuen Glocken ausgebildet werden. Statisch-dynamische Nachweise sowie eine Schwingungsmessung zur Bestimmung der Eigenfrequenz wurden durchgeführt und das Geläut hierauf abgestimmt.

Der bestehende Glockenstuhl erhielt eine Aufstockung, um die Brandglocke aufzunehmen, die bisher im Turmhelm untergebracht war. Die Anschlüsse des Glockenstuhls mussten für die erhöhten Lasten ausgebildet werden.

 

www.stiftungnamenjesukirche.de